Frame: Textstrukturierung

Evokationstyp(en) des Frames:

nicht-lexikalisch

Frametyp(en) des Frames:

pragmatisch

textuell

Definition


Ein Sprecher zeigt die Struktur des von ihm (mündlich oder schriftlich) geäußerten Textes bzw. Diskurses auf, indem er eine Beziehung zwischen Teilen/Elementen des Textes markiert, die als FE:Textelement_1Textelement_1 und FE:Textelement_2Textelement_2 realisiert werden. Die Markierung der Beziehung kann der Vermittlung des Gedankengangs oder Textplanung und der Kohärenzherstellung dienen und sich bspw. auf die Reihenfolge oder das argumentative Verhältnis zwischen Segmenten des Textes beziehen.

Der Frame wird von einem strukturierenden Element evoziert, das in eines der Frame-Elemente inkorporiert sein kann.

Dieser Frame beschreibt die Markierung einer Beziehung zwischen zwei Textsegmenten als Basismittel der Textstrukturierung. Spezifische Ausprägungen dieser Beziehung werden in untergeordneten Frames beschrieben, die mit diesem Frame in einer Vererbungsrelation stehen.

Mit diesem pragmatischen Frame wird stets der Frame Kommunikativer_Kontext ko-evoziert, dieser stellt die für die kommunikative Interaktion relevanten kontextuellen bzw. situativen Faktoren als Frame-Elemente bereit (u.a. Sprecher und Adressat).

Zusätzliche Angaben


Frame-Familien


Dieser Frame konstituiert die Frame-Familie Textstrukturierung.

Frame-Elemente


Frame-Elemente (FE) Kern

Textelement_1(Kern)

Das FE:Textelement_1Textelement_1 ist das erste von zwei Textelementen, deren Beziehung durch das strukturierende Element angezeigt wird.

Textelement_2(Kern)

Das FE:Textelement_2Textelement_2 ist das zweite der beiden Textelemente, deren Beziehung durch das strukturierende Element angezeigt wird.

Kern-FE-Sets

Frame-Elemente (FE) Nicht-Kern

Frameevozierende Einheiten (FEE)


Literatur